Du kennst das Prinzip: Glätteisen heiß, Haar glatt, Haar kaputt. Der ghd Platinum+ bricht mit dieser Logik – seine Sensorik misst die Plattentemperatur 250-mal pro Sekunde und hält 185 °C bombenfest [3]. WELT führt ihn als Premium-Empfehlung im Glätteisen-Vergleich 2026 [4], Kramer-Hair vergibt 89/100 [6]. Was steckt dahinter?
Die Begeisterung ist breit. 2.033 Amazon-Bewertungen mit 4,4/5 Sternen [3], 615 Brand-Site-Reviews mit 4,3/5 [1], 50 globale Beauty-Awards inklusive vier Allure Best of Beauty [1]. Doch nicht jede freut sich. Wer dickes oder coiles Haar hat, vermisst die manuelle Temperaturwahl. Wir analysieren, ob die fixen 185 °C der Smart-Trade ist – und für wen sich die 190 € (Sale-Preis) wirklich lohnen. Die wissenschaftliche Grundlage findest du in unserem Glätteisen-Leitfaden.
Anwendung: Warum 185 °C die richtige Temperatur sind
Der Platinum+ kennt nur einen Knopf: ein und aus. Innerhalb von 20 Sekunden ist er auf 185 °C [5]. Du arbeitest in Strähnen von etwa der Plattenbreite (26 mm) und ziehst das Eisen einmal vom Ansatz bis zur Spitze. Mehr als ein Zug ist nicht vorgesehen – die Ultra-Zone-Sensorik regelt die Energiezufuhr während des Gleitens nach. Wer mehrfach über dieselbe Strähne fährt, behebt nicht das Problem; er multipliziert es.
Vor jedem Zug: Hitzeschutzspray. Pflicht. Ohne thermische Schutzschicht trifft die Hitze ungefiltert auf die Cuticula. Der hauseigene Bodyguard von ghd ist auf das Tool abgestimmt [1] – funktioniert aber auch jeder andere Spray-on-Schutz. Wer Bond-Builder vorab in die Routine integriert, schiebt die Belastung zusätzlich nach hinten. Mehr dazu in unserem Bond-Builder-Leitfaden.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Der ghd Platinum+ ist ein Trockenhaar-Styler: erst föhnen, dann hitzeschützen, dann in einem Zug ziehen. Die fixe 185-°C-Setzung kann nicht angepasst werden.
Vollständig trocken föhnen
Haar vollständig trocknen. Restfeuchte plus 185 °C erzeugt Wasserdampf in der Cuticula – die häufigste Ursache für Haarbruch.
Hitzeschutzspray auftragen
Bodyguard oder vergleichbares Spray gleichmässig in Längen und Spitzen einsprühen, kurz durchkämmen, einziehen lassen – kein nasses Haar mehr.
Styler aufheizen
Power-Knopf drücken. Nach 20 Sekunden zeigt das blinkende Logo die Bereitschaft an. Plattenschutz von der Spitze abnehmen.
In Strähnen arbeiten
Haar in 2 bis 3 cm breite Strähnen abteilen. Styler am Ansatz ansetzen, Plattenflächen schliessen, in einem gleichmässigen Zug bis zur Spitze ziehen.
Plattenschutz und abkühlen lassen
Nach dem Styling Plattenschutz wieder aufsetzen. Der Platinum+ schaltet sich nach 30 Minuten automatisch ab – Wohnungssicherheit inklusive.
Technologie: Was die Ultra-Zone wirklich misst
Im Inneren des Platinum+ sitzen sogenannte Infinity-Sensoren – Temperaturmesspunkte über die Länge der 26-mm-Keramikplatte verteilt [1]. 250-mal pro Sekunde liest das System die Temperatur jedes Sektors aus und passt die Energiezufuhr an. Erkennt es eine dichtere Strähne, mehr Hitze. Erkennt es eine feinere Strähne, weniger Hitze. Resultat: gleichmässige 185 °C statt der bei billigen Geräten üblichen Hitze-Spitzen über 200 °C – die häufigste Quelle für Haarbruch [8].
Das zweite Designdetail: das Wishbone-Scharnier. Statt eines klassischen Mittelgelenks verbindet ein gabelförmiges Element die zwei Platten – sie bleiben perfekt aufeinander ausgerichtet, auch nach Tausenden Schliessvorgängen. Hersteller-Studien zeigen 70 % weniger Haarbruch verglichen mit einem Styler bei 230 °C [1]. Plus: 75 % mehr Glanz und 2× mehr Farbschutz versus naturgetrocknetem Haar [1]. Wer regelmässig coloriert, hält die Pigmente damit messbar länger.

Was sagen über 2.000 Bewertungen zum Platinum+?
Die Datenbasis: 2.033 Amazon-Bewertungen mit 4,4/5 Sternen [3], 615 Reviews auf ghdhair.com mit 4,3/5 [1] und 244 Flaconi-Reviews mit 4,8/5 für die White-Variante [5]. WELT empfiehlt ihn im Glätteisen-Vergleich 2026 als Premium-Wahl [4], Testberichte.de bewertet mit 1,3 sehr gut und Best-Buy-Auszeichnung [2]. Vier Allure Best of Beauty Awards plus Aufnahme in die Hall of Fame zementieren die globale Stellung [1].
„Schon beim ersten Durchgang merkt man, wie schnell und effizient es arbeitet – das Haar wird glatt, glänzend und spürbar weicher, ohne zu beschweren.“ (Alparagi, Verifizierter Amazon-Kauf, April 2026, 5/5)
„Finally replaced my GHD flat iron after over 15 years, and I'm so impressed. This one performs just as beautifully as the original styler I've loved.“ (Blair, Verifizierter ghdhair.com-Kauf, April 2026, 5/5)
Die Lobpunkte verteilen sich quer durch den Plattform-Mix: schnelle Aufheizzeit, präzise Sensorik, langlebige Verarbeitung, vielseitiger Einsatz für Glätten plus Wellen. Die Hauptkritik bleibt konsistent. Erstens: Wer dickes oder coiles Haar hat, wünscht sich mehr Hitze [6]. Zweitens: Yvonne aus den Amazon-Reviews vergleicht direkt mit dem günstigeren ghd Gold und sieht „kaum Unterschiede“ – ein berechtigter Punkt für preisbewusste Käuferinnen [3]. Drittens: Servicekritik bei Direktbestellung, weshalb Amazon und Flaconi der entspanntere Kaufweg sind.
Für wen lohnt sich der ghd Platinum+ wirklich?
Der Platinum+ ist gemacht für eine klare Zielgruppe: Du hast feines bis mittelkräftiges Haar, vielleicht coloriert oder blondiert, und du stylst regelmässig – täglich oder mehrfach pro Woche. Hier zahlen sich die Sensor-Schicht und die fixe 185-°C-Setzung doppelt aus: schonende Glättung plus 2× mehr Farbschutz [1]. Wer Hitzestyling kombiniert mit einer Bond-Building-Routine fährt, kann die kumulative Belastung weiter reduzieren – etwa mit dem Olaplex Nº.7 Bonding Oil als thermo-aktiver Hitzeschutz vor jedem Zug.
Weniger sinnvoll ist der Platinum+ bei sehr dickem, krausem oder coilem Haar – Kramer-Hair attestiert hier zu wenig Hitze für ein einmaliges Glättungsergebnis [6]. Auch Salon-Profis, die zwischen 150 °C und 230 °C wechseln müssen, finden in der Fix-Setzung keinen Spielraum. Und: Der Mehrpreis zum ghd Gold ist im Yvonne-Test [3] fast nicht spürbar – wer Sensorik nicht braucht, spart hier rund 70 €.

Preis-Leistung: Zahlen sich die 190 € wirklich aus?
Der UVP liegt bei 299,00 €. Real bezahlst du auf Amazon und Flaconi aktuell 189,99 € [3][5] – ein Sale-Preis, der seit Monaten stabil ist und sich kaum mehr verschiebt. Im Vergleich: Der Dyson Corrale startet bei 399 €, der Dyson Airstrait bei 499 €, der Remington Pro-Ion (Stiftung-Warentest-Sieger 2019) bei rund 50 € [4]. Der Platinum+ bewegt sich damit im obersten Mittelfeld – Premium, aber nicht Luxus.
Was den Preis rechtfertigt, ist die Langlebigkeit. ghd-Stylers überdauern routinemässig zehn Jahre und mehr; Reviews mit 15-Jahres-Berichten sind keine Seltenheit [1]. 3 Jahre Herstellergarantie kommen obendrauf. Auf das Jahr gerechnet kostet der Platinum+ bei zehnjähriger Nutzung 19 € – weniger als ein Drogerie-Glätteisen, das alle zwei Jahre kapituliert. Die fixe 185-°C-Philosophie und das Wishbone-Scharnier sind die Hauptzutaten dieser Haltbarkeit.








